Vom Packen und Aussortieren


Es ist soweit, wir müssen packen. Wohl von Niemandem wirklich eine Lieblingsbeschäftigung, aber wer sich hier einmal Zeit nimmt und sich Mühe macht, wird auf der Reise reich belohnt – alles da, nix vergessen und kein Ausflug in französische Industriegebiete – auf der Suche nach einer Taschenlampe oder der passenden Gaskartusche. Vor drei Jahren haben wir schon mal die Küchenkiste sortiert, jetzt ist Zeit für ein Update. Dieses Jahr neu dabei: der Impfpass...

Wir lagern unser Gepäck in verschiedenen Euroboxen, an die zum Beispiel ich (Rike) mit Schwerlastauszügen easy rankomme. Freunde haben einen selbst gebauten Küchenblock im Heck. Antje eine selbst gebaute Miniküche im Innenraum. Und klar – die einen packen großzügig, die anderen zählen die Löffel, also such dir aus, was du wirklich brauchst und wie viel Platz du hast.

Küche & Co.

  • Für den Kaffee am Morgen darf keinesfalls fehlen
  • Grillzange
  • Feuerzeug
  • Biomüllsäcke, eignen sich nicht nur für Biomüll
  • Falteimer oder -schüssel
  • Spüli, am besten biologisch abbaubar, falls du mal wild stehst
  • Waschmittel, wenn du länger unterwegs sein willst
  • Beleuchtung
  • kleiner Besen
  • Schnur oder Paracord
  • Kabelbinder
  • Gaffa
  • Werkzeug
  • Eurostecker, wenn du Strom am Platz möchtest
  • laaaaanges Kabel, oder Kabeltrommel – die Verteiler stehen selten direkt neben dem Auto
  • Wäscheleine, die ohne Klammern funktioniert
  • Toilettenpapier und Küchenrolle – siehe Luxus
  • Taschen- und Feuchtücher
  • Jutebeutel für alles – Badesachen, Wäsche, Markt, Spielzeug, Lesestoff
  • Erste-Hilfe-Set und Reiseapotheke
  • Sonnencreme, Mückenspray, Zeckenzange und Schmerzstiller mit Piezozündung für Unerschrockene
  • Insektenspirale samt Aufhängung

Luxus


Immer an Bord

  • Trockene und haltbare Nahrungsmittel wie Pasta, Reis, Müsli & Milch, sowie Konserven z.B. Dosentomaten. So gibt es auch im Notfall ein rettendes Mittag- oder Abendessen. Wer stand nicht schon während der Siesta vor verschlossenen Türen....
  • Flasche Wein für den ersten Abend :) denn niemand will nach 10 Stunden Roadtrip noch einen Getränkehandel suchen müssen (der dann zu hat).
  • Gewürze & Zucker fertig im Streuer oder zuvor zu Hause zusammengestellt, Ideen dazu findest du in Vanlife-Kochbüchern
  • Gemahlener Espresso oder Kaffee – viel besser als der an der Raststätte

Aussortiert

  • Sportgeräte: SUPs, Surfbretter, Fahrräder und Co. kann man gut vor Ort leihen, anstatt sich damit das Auto vollzuladen. Meistens nutzt man diese Dinge ohnehin nur an 2 von 20 Tagen. Eine Frisbee reicht vollkommen und nimmt null Platz weg. 
  • doppeltes Geschirr und Besteck: klar ist es angenehm, nicht nach jedem Essen spülen zu müssen – macht aber schnell die Kisten voll und der Spülberg wird auch immer größer. Daher gilt: ein Becher, Teller & Löffel etc. pro Person
  • zu viele Bücher: genau überlegen, wie viel du realistisch lesen können wirst und nur ein Buch mehr einpacken. Gelesene Bücher auf dem Campingplatz tauschen oder verschenken. Oder in einen eReader investieren. 
  • überhaupt, Spielzeug: Ein kleine Auswahl ist gut, damit Eltern morgens länger schlafen können, darüber hinaus ist jetzt endlich Zeit für Stöcker, Matsch und Sandburgen. Wieder zu Hause ist dann das gewohnte Spielzeug wie neu, wetten?


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